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Bericht in der Badischen Zeitung vom 03.09.2020

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Das Lucy-Hilfswerk hat erneut verschiedene Entwicklungshilfeprojekte in Indien gefördert. 10 000 Euro erhielten vor allem Kinder und Familien, die unter der Corona-Pandemie besonders leiden.

Am 18. April erschien in der Badischen Zeitung ein Bericht über die Arbeit des Lucy-Hilfswerkes in Indien zu Corona-Zeiten. Das Hilfswerk fördert Bildungsprojekte für Mädchen und Frauen. Unter anderem wurde berichtet, dass besonders die Familien der Tagelöhner unter den Folgen der Corona-Pandemie leiden, weil sie aufgrund des wirtschaftlichen Lockdowns keine Arbeit mehr bekommen. Indien ist das vom Coronavirus am drittstärksten betroffene Land. 78 512 Neuinfektionen allein am 31. August verdeutlichen die Situation auf dem Subkontinent.

Große Hilfsbereitschaft
Durch den BZ-Artikel fühlten sich viele Leser und Leserinnen angesprochen und spendeten insgesamt rund 10 000 Euro als Soforthilfe. Mit diesem Geld konnte das Hilfswerk vier Projekte fördern. 2500 Euro wurden nach Hazaribagh (Nordindien) transferiert. Dort wird Familien geholfen, die mit Aids infiziert sind und dadurch ausgegrenzt werden. Kinder und Jugendliche dieser Familien werden von den Schwestern in einem Hostal mit Schule ausgebildet und betreut. 5000 Euro gingen nach Bangalore (Südindien). Dieses Geld wurde für Familien verwendet, die in den Slums leben und deren Töchter durch das Lucy-Hilfswerk schulisch gefördert werden. Weitere 2500 Euro wurden nach Delhi überwiesen, einer der großen Corona-Hotspots. Hier wurden Familien und insbesondere die Töchter mit Lebensmitteln versorgt.

Unterernährung ein großes Problem
Hintergrund dieser Hilfe ist die große Armut der betroffenen Familien, da die Erwachsenen keine Verdienstmöglichkeiten mehr haben und somit besonders die Mädchen an Unterernährung leiden oder sogar sterben. Laut der "Indian School of Business" ist eine erhöhte Todesrate in Indien zurzeit etwa zu zwei Dritteln auf den wirtschaftlichen Zusammenbruch und "lediglich" zu einem Drittel auf Covid-19 zurückzuführen.
Die Hilfsmittel wurden vor Ort von den Kooperationspartnerinnen des Hilfswerkes, den Holy Cross Sisters (Barmherzige Schwestern vom Heiligen Kreuz mit Mutterhaus in Ingenbohl/Schweiz), verteilt. Aufgrund der aktuellen Pandemie in Indien besteht weiterhin Unterstützungsbedarf, teilt das Lucy-Hilfswerk mit.

Zur Erinnerung an Sister Edith

Sr. Edith Lang
Sr. Edith Lang

Am 26. August 2020 verstarb in Indien Sister Edith im Alter von 93 Jahren.

Ohne ihre jahrzehntelange Förderung, Unterstützung und Freundschaft wäre das L.U.C.Y. Hilfswerk ein Anderes...

Sister Edith war 68 jahre lang Ordensschwester und begleitet das L.U.C.Y.-Hilfswerk von Beginn an.
Besonders im Kinderheim in Delhi freute Sie sich immer sehr, wenn eine Projektreisegruppe in Delhi halt machte.
Sie sagte:" Jetzt kann ich endlich einmal wieder deutsch sprechen..."

Eine starke Persönlichkeit, die ihr Leben den Kindern verschreiben hatte und in Ihrer Art einzigartig war.
Wir werden Sie vermissen.

CORONAHILFE

Am 13.07. konnten wir erneut einen Betrag von 3.000 Euro an "Coronaspenden" nach Indien weiterleiten.
Diesmal unterstützen wir kinderreiche Familien in Delhi.

Sister Sneha vom Holy-Cross-Social-Service-Centre in Delhi wird erneut Lebensmittel, vorwiegend an Familien mit vielen Kindern verteilen. Hierbei wollen wir ganz besonders die Mädchen berücksichtigen, weil sie am ehesten vernachlässigt werden und Hunger leiden müssen oder schlechter versorgt werden.

Auf unsere Rückfragen haben uns die Sisters diesen Schwerpunt der Hilfe empfohlen. Delhi ist ein Corona Hotspot. Wir bekommen die schrecklichen Bilder des Leidens, des
Elendes und des Todes hier bei uns in Europa nicht mit.
Millionen von Tagelöhnern haben ihre Arbeit verloren und können ihre Familien nicht mehr ernähren.
Bevor der Virus "zuschlagen" kann, sind viele Kranke und Schwache schon Tod. Die Sisters gehen in die Zentren des Leidens und verteilen Lebensmittel, hauptsächlich Reis und Linsen, um die Grundversorgung zu sichern - bzw. zu ermöglichen.

Insgesamt konnten wir bisher 10.500 € an Coronaspenden direkt und schnell weiterleiten.
Wir wissen natürlich, dass dies nur ein "kleiner Tropfen auf einem glühenden Stein" sein kann, aber es konnten damit einige Menschenleben gerettet werden... und das ist wichtig!
Wir danken allen Spenderinnen und Spendern für die Unterstützung.

Danke
Ihr Norbet Scheiwe

Coronahilfe in Hazaribagh - 18. Juni

Die Holy-Cross Sisters in Hazaribag/Jharkhand verpacken Lebensmittelrationen für die Familien und deren Kinder, die mit AIDS infiziert sind und in der Zeit des
Lockdown in den Dörfern fest sitzen. Die Lebensmittel sollen eine erste Hilfe sein, bevor staatliche Programme greifen.
Durch die Pandemie können die menschen nicht arbeiten und somit auch keine Lebensmittel erwerben.

Die Lebensmittel wurden durch Spendenmittel des LUCY-Hilfswerkes finanziert.
Leider wurden bisher die angekündigten staatlichen Hilfen nicht in dem Umfang umgesetzt, wie sie notwendig wären, so dass die existentielle Not besonders der armen Landbevölkerung riesengroß ist.

Aktuelle Infos aus Indien - 15 Juni 2020

Liebe LUCY-Feunde, liebe Spenderinnen und Spender,

gestern erhielten wir eine Mail von Sister Flory, die Provinzoberin in Bangalore die uns einige Bilder schickte, wie die Sisters Lebensmittel an die "Satgayama und Home of Hope Girls" verteilen. Die Familien haben es bitternötig, weil sie in ihren Slums auf Grund der Coronakrise als Tagelöhner keine Arbeit mehr finden. Ihre Spenden sind somit direkt bei unseren Projektkindern angekommen und helfen ihnen die Zeit zu überleben.

Herzlichen Dank für diese ganz konkrete
und existentiell wichtige Unterstützung.

Norbert Scheiwe
ehrenamtlicher Geschäftsführer

Liebe LUCY-Spenderinnen und Spender, liebe LUCY-Freunde,

heute möchte ich Euch/Ihnen einen kurzen Zwischenstand über unsere Coronaspendenaktion für Indien weiter geben.
Mit Stand 27.Mai 2020 sind auf das Spendenkonto mit dem Hinweis "Coronahilfe" 9.075,00 Euro eingegangen.
Das ist bisher sehr viel Geld, mit dem wir sehr viel Familien unterstützen können.
Konkret haben wir in einer ersten Aktion zunächst auf Bitten der Sisters 2.500 Euro nach Hazaribag geschickt.
Dafür wurden Essenspakete für Kinder und deren Familien, besonders die AIDS-erkrankten Kinder, gepackt und weiter gegeben. Die erste Not konnte damit gelindert werden.

Vor wenigen Tagen habe ich weitere 3.000 Euro in den Süden Indiens, nach Bangalore geschickt. Die Provinzoberin, Sister Flory, wird das Geld für den Kauf von Grundnahrungsmitteln für die Mädchen und deren Familien unseres "Satgayama-Projektes" und des "Home of Hope"-Projektes benutzen. Auch hier geht es darum zu gewährleisten, dass Kinder und Familien nicht verhungern. Sister Flory wird uns in absehbarer Zeit einige Fotos dieser Aktion zusenden, damit wir dass Ihnen gegenüber auch dokumentieren können.
Danke für ihre spontane und sehr konkrete Hilfe für die Menschen, die sie sehr dringend benötigen. Abermillionen von Wanderarbeitern drängen in die Dörfer und ländlichen Regionen und in ihre Heimat. Sie sind dort nicht unbedingt willkommen, es herrscht ein großes Chaos, weil die Menschen dort selbst wenig haben und eigentlich nicht noch zusätzliche Esser versorgen können.
Dank ihrer Unterstützung und die Mtwirkung der Sisters können wir dazu beitragen, einigen Kindern, vorwiegend Mädchen das pure Überleben zu sichern. Wir werden noch einige Tage warten, bis wir einen weiteren Geldtransfer auf den Weg schicken. Auch wir müssen abwägen wo wir am sinnvollsten unterstützen können und sind diesbezüglich mit den Sisters in Kontakt.
Wir hoffen sehr, dass noch die ein oder andere Spende eintrifft. wie sie sehen, hilft jeder Euro sehr konkret.

Mit herzlichem Dank
Ihr Norbert Scheiwe
ehrenamtlicher Geschäftsführer des LUCY-Hilfswerkes -Bildung für Kinder- e.V.

Artikel im Offenburger Tageblatt, 24.04.20

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Hilfe für die Ärmsten der Armen: Der Zunsweierer Jonas Philipzen will auf die aufgrund des Coronavirus noch schwierigere Lage der Menschen in Indien aufmerksam machen.

CORONA-Krise in Indien

Die Zeiten ändern sich. Der Bedarf an Bildung bleibt

Ein Bericht von Norbert Scheiwe und Michael Siebert für die Badische Zeitung

LUCY ist ein privates gemeinnütziges Hilfswerk mit Sitz in Oberrimsingen und fördert seit mehr als 25 Jahren die Bildung von Mädchen und Frauen in Indien. Kooperationspartner des Hilfswerkes sind die 5 indischen Provinzen der Barmherzigen Schwestern vom Heiligen Kreuz (Holy Cross Sisters) bei uns in der Region als „Hegner Schwestern“ bekannt.

Die geförderten Bildungs-Projekte sind über ganz Indien verteilt und haben ein jährliches Fördervolumen von ca. 60.000 €. Für das Hilfswerk sind jährliche Projektreisen von zentraler Bedeutung. Der persönliche Kontakt zu den Schwestern und den Menschen vor Ort ist ein wesentlicher Bestandteil der Arbeit des Hilfswerkes. Nicht aus Gründen der Kontrolle sondern vielmehr aus Solidarität und Respekt für die Arbeit der Schwestern. Die diesjährige Projektreise fand vom 11. Bis 31. Januar statt. Erstes Ziel der Reise war Bangalore, die IT Metropole im Süden Indiens.

Eines der LUCY Hilfswerk Projekte befindet sich etwas außerhalb von Bangalore. Dort werden Mädchen von der Straße aufgenommen, die von der Familie verstoßen wurden weil sie Mädchen sind. Man mag sich nicht vorstellen, was diese Mädchen zwischen 5 und 13 Jahren auf der Straße alles erlebt haben. Hochtraumatisiert werden sie von der Polizei zu den Schwestern gebracht und bekommen dann zum ersten Mal in ihrem jungen Leben die Chance auf ein zu Hause, Gesundheit und Bildung.

Eines der Mädchen erzählte, das sie während der Weihnachtszeit mit ansehen musste, wie sich ihr Vater vor ihren Augen das Leben nahm.
Zwar werden die Mädchen von den Schwestern professionell und liebevoll betreut, dennoch kommen auch die als Erzieherinnen und Sozialarbeiter ausgebildeten Schwestern und Betreuerinnen an ihre fachlichen Grenzen. Traumarbeit gehört auch in unserem westlichen Ausbildungssystem nicht zu den Standardkompetenzen während der Ausbildung.

Das LUCY Hilfswerk möchte deshalb ein neues Projekt initiieren, das dem betreuenden Personal in Workshops traumapsychologisches Handwerkzeug vermitteln möchte. Dazu sollen Traumapsychologen aus Deutschland zunächst am Standort in Bangalore ihr Wissen an die Schwestern vermitteln. Später ist angedacht dieses Konzept auf die weiteren Provinzen auszuweiten.

Das Förderspektrum des LUCY Hilfswerkes umfasst ausschliesslich bildungsrelevante Projekte, wie z.B. vorschulische Bildung, Bildung für Kinder mit Handycap, Strassenkinderprojekte, AIDS Prävention und schulische Ausbildung für infizierte Kinder.

Eines der neueren Projekte ist die Gründung einer universitären Struktur, in der zunächst der Fachbereich „Social Work“ als Bachelor und Masterstudiengang angeboten wird. Bisher konnten 47 Studentinnen dieses Angebot wahrnehmen. Eine Erweiterung mit anderen akademischen Inhalten kann darauf aufgebaut werden. Ziel dieser Struktur ist nicht zuletzt die universitäre Bildung von Mädchen und Frauen der unteren Kasten, denen der Zugang zu Bildung oftmals verwehrt bleibt.

Die Schwestern arbeiten in den Bereichen soziale Arbeit, Kranken- und Altenpflege und als Lehrerinnen und können regional sehr unterschiedlich mit den Regierungsbehörden kooperieren. Die politische Situation in Indien ist derzeit sehr angespannt, da die nationalhinduistische Regierungspartei von Premierminister Modi sich zum Ziel gesetzt hat, Indien in einen rein hinduistischen Staat umzuwandeln. Das heißt auch für die Schwestern in vielen Bereichen - regional mit unterschiedlicher Ausprägung - in Ihrer Arbeit restriktiv eingeschränkt zu werden.

Die Einschränkungen bekam auch die Reisegruppe zu spüren.
So war es zum ersten Mal in der über 25jährigen Geschichte der Projektreisen nicht möglich die Zentralprovinz in Hazaribagh im Bundesstaat Jharkand besuchen zu können.
Die Schwestern konnten die Sicherheit der Gruppe nicht garantieren und haben zudem Repressalien zu befürchten, die durch die hinduistische Regierung mittlerweile größere Dimensionen angenommen haben. Ständige und beliebige Kontrollen erschweren die Arbeit an den Schulen, Krankenhäusern und in den weiteren Arbeitsfeldern der Schwestern, die auf hohem professionellem Niveau letztendlich auch den indischen Staat entlasten. Ihre Arbeit verbessert die Lebenssituation besonders der armen Bevölkerung, stärkt die Rechte der Frauen und Mädchen und kümmert sich um die Menschen, die keine Chance auf ein gleichwertiges Leben als Mitglied der indischen Gesellschaft führen können. Das betrifft u. a. die vom AIDS-Virus betroffenen, die Armen, die Alten und die Urbevölkerung.

In der Region Hazaribagh gründete Sister Britto vor ca. 10 Jahren ein Projekt, das von AIDS betroffene Jungen und Mädchen eine neue Heimat mit neuen Perspektiven, Bildung und medizinischer Versorgung ermöglicht. Die über 120 Kinder und Jugendlichen werden in einer eigenen Schule mit Hostal und Ausbildungswerkstätten unterrichtet und betreut, weil das öffentliche Schulsystem sie als vom AIDS-Virus Betroffene von der gesellschaftlichen Teilhabe ausschliesst. Auch dieses Projekt wird vom LUCY Hilfswerk seit vielen Jahren unterstützt.

Eine neue Herausforderung bildet die derzeitige Corona-Pandemie, die sich auch in Indien rasant ausbreitet. Ganz aktuell erhielten die Verantwortlichen des Hilfswerkes mehrere Hilferufe der Schwestern mit der Bitte mitzuhelfen, besonders die Versorgung der Kinder mit Grundnahrungsmitteln zu gewährleisten.

Viele der geförderten Kinder und deren Familien gehören zu den ärmsten Bevölkerungs-gruppen und haben momentan keine Chance, die Existenz der Familie auch nur kurzzeitig zu sichern. Es geht in vielen Millionen Einzelschicksalen um das pure Überleben.

Viele Menschen haben keine Angst vor dem Virus, sondern befürchten eher zu verhungern. Eine erste kleine Spendensumme konnten die Verantwortlichen bereits nach Indien transferieren um in der Region Hazaribagh die ärgste Not zu lindern.

Das LUCY Hilfswerk ist gerade jetzt, wie schon damals nach dem Tsunami, verstärkt auf Spenden angewiesen.

Wer das Hilfswerk unterstützen möchte, kann dieses gerne HIER mit dem Stichwort "Coronahilfe" tun.

Die Reisegruppe in Delhi
Satgayama Mädchenprojekt
Mädchenprojekt in Bangalore
Asha Deep - Schule für Kinder mit Handycap in Patna
Non Fromal School in Patna

Corona-Krise in Indien: Hilfe für die Ärmsten

Ein Bericht von Norbert Scheiwe, Michael Siebert und Jonas Philipzen für die Regionale Presse

Das LUCY-Hilfswerk ist ein privates gemeinnütziges Hilfswerk mit Sitz in Oberrimsingen (Breisach am Rhein) und fördert seit mehr als 25 Jahren die Bildung von Mädchen und Frauen in Indien. Kooperationspartner des Hilfswerkes sind die Barmherzigen Schwestern vom Heiligen Kreuz (Holy-Cross Sisters) bei uns in der Region als „Hegner Schwestern“ bekannt.

Eine neue Herausforderung bildet die derzeitige Corona-Pandemie. Auch wenn die Zahlen aktuell noch vergleichsweise niedrig sind, steht dem dicht besiedelten Land wohl ein Infektions-Tsunami bevor. Die Regierung hat eine Ausgangssperre angeordnet, doch gerade für die Ärmsten der Armen ist die soziale Distanz nicht umsetzbar. Während man sich hier in seine eigenen vier Wände zurückziehen kann, leben in Indien oftmals Großeltern, Eltern und Kinder zusammen in einer einfachen Behausung und teilen sich teilweise ein Bett. Intensive medizinische Versorgung und der Zugang zu Hygieneartikeln sind für einen Großteil der 1,3 Milliarden Menschen nicht gewährleistet.

Erschwerend kommt hinzu, dass Straßenverkäufer, Haushaltshilfen oder Tagelöhner ihrer Tätigkeit nicht mehr nachgehen können und dementsprechend aktuell kein Einkommen haben. Da sie kaum Rücklagen besitzen, wird es schnell in noch einem drastischeren Sinne als für die Menschen in Deutschland existenziell: sie befürchten zu verhungern.

Ganz aktuell erhielten die Verantwortlichen des Hilfswerkes mehrere Hilferufe der Schwestern mit der Bitte mitzuhelfen, besonders die Versorgung der Kinder mit Grundnahrungsmitteln zu gewährleisten. Eine erste kleine Spendensumme konnten die Verantwortlichen von LUCY bereits nach Indien transferieren, um in der Region Hazaribagh die ärgste Not zu lindern. Allerdings wird es ein Marathon werden.

Das LUCY Hilfswerk ist deshalb gerade jetzt verstärkt auf Spenden angewiesen.

Wer das Hilfswerk unterstützen möchte, kann dieses gerne HIER tun. Spenden bitte mit dem Kennwort „Coronahilfe“

Hier finden Sie Termine, Veranstaltungshinweise und aktuelle Informationen.

Wenn Sie als Förderer, Einrichtung, Schule und Firma Interesse an einem LUCY-Vortrag haben, können Sie gerne Kontakt mit uns aufnehmen.

Die LUCY-Vorträge sind individuell durchführbar.
Aufgrund der indischen Realitäten gestalten wir unsere Vorträge alterspezifisch.
Kindergartenkinder und Grundschüler erfahren andere Dinge über Indien, wie z.B. 8. Klässler oder z.B. bestimmte Gruppen, die LUCY Projekte fördern.

Egal ob in Schulen, Vereinen, Gemeinden oder Firmen:
Die Vorträge werden mit Beamer in Form einer individuell angepassten Powerpoint-Präsentation gehalten. (Beispiel LUCY-Präsentation an der Neunlindenschule Ihringen mit 5. Klässlern)

Es gibt zudem immer einen Tisch mit indischen Devotionalien... das gibt ein gewissen Indien-Flair und besonders Kinder finden es immer toll, wenn man "echte Sachen aus Indien" zum sehen und anfassen bekommt.

  • INFOBRIEF 1-2020

    Der aktuelle INFOBRIEF als PDF-Datei

  • LUCY Planungsreise 2019

    Reisebericht über die LUCY Planungsreise, die vom 22.02. bis 08.03. stattfand

  • Im Gespräch mit Schwester Johanna

    Während unseres Besuches in Kottenur, dem Exerzitienhaus der Sisters in Bangalore, hatten wir Gelegenheit mit der 97 jährigen Schwester Johanna zu sprechen...

TERMINE 2020
TERMINE 2019

Wir trauern um Sister Clarentia

Sister Clarentia
Sister Clarentia

Sister Clarentia verstarb am 11. Februar 2019. Sie hatte über 50 Jahre in Indien gelebt und gearbeitet.
Während all der Projektreisen des L.U.C.Y. Hilfswerk war Sie in Hazaribagh eine feste und verlässliche Ansprechpartnerin.
Viele Projekte wurden durch sie initiiert und auch der Kontakt nach Deutschland/Schweiz wurde stets gepflegt.

Die letzten Jahre mußte Sie aufgrund einer Erkrankung im Mutterhaus in Ingenbohl/CH verbringen.

Wir werden Sister Clarentia vermissen.

LUCY bei der Alphornserenade in Ihringen

LUCY bei der Alphornserenade in Ihringen

Die Lilientaler Alphornbläser
Die Lilientaler Alphornbläser

Am Freitag, dem 08. Februar fand in Ihringen am Kaiserstuhl die 11. Alphornserenade statt. Das L.U.C.Y. Hilfswerk wurde angefragt, ob das Programm des Abends durch einen LUCY Vortrag erweitert werden kann...

Hier der Bericht der BADISCHEN ZEITUNG vom 16.02.2019


IHRINGEN. Traditionell wird in Ihringen mit der Alphornserenade das Ende der Wintersaison eingeläutet. Bald ist es wieder so weit, dass an jedem Montagabend die imposanten Hörner über den Tälern von Ihringens Umgebung erschallen. Dieses Versprechen gaben die vier Lilientaler Alphornbläser bei ihrer 11. Serenade, zu der sie mit dem Ihringer Kultur-Kreisel eingeladen hatten. Mit einem abwechslungsreichen und anspruchsvollem Programm gaben sie den zahlreichen Zuhörern schon einmal einen kleinen Vorgeschmack.

Film über das Lucy-Hilfswerk
Um Schule und die Möglichkeit zu lernen ging es auch im Filmvortrag "Lucy hat viele Schwestern". Der Film behandelt vielfältige Projekte, mit denen sich das Lucy Hilfswerk für Bildung benachteiligter Kinder, Mädchen und junger Frauen in Indien einsetzt.

...ganzen Artikel lesen....

Masterstudiengang SOCIAL WORK

Masterstudiengang SOCIAL WORK in Hazaribagh

MA social work... mehr
MA social work... mehr

Mail von Sister Sudeepa vom 25.09.2018

Dear Mr.Norbert Scheiwe,
Warm greetings from India.Sir, You had asked me some questions regarding the MSW course. At present We have got fifteen (15) students including the 1st year and 2nd year. There are seven students for the 1st year and eight for 2nd year. The exact number of the 1st years I can't say now as we have not yet received the final list from the University regional study Center.
This is the information what we have right now. I will inform you as soon as I get the final one. Out of 15 students they are 9 females and 6 males. Among them 2 are religious sisters.
I am grateful to you for all the efforts you are making to support our students here.
Soon I will be able to send you some photos of the students.

With prayerful wishes
Sr.Sudeepa

Sehr geehrter Herr Norbert Scheiwe

Herzliche Grüße aus Indien. Sir, Sie hatten mir einige Fragen zum MSW-Kurs gestellt. Zurzeit haben wir fünfzehn (15) Studenten, darunter das 1. und 2. Jahr.
Es gibt sieben Schüler für das 1. Jahr und acht für das 2. Jahr. Die genaue Zahl der 1. Jahre kann ich jetzt nicht sagen, da wir noch nicht die endgültige Liste vom universitären Studienzentrum erhalten haben.
Das ist die Information, die wir jetzt haben. Ich werde Sie informieren, sobald ich das Finale bekomme.
Von 15 Schülern sind es 9 Frauen und 6 Männer. Darunter sind 2 Ordensschwestern.

Ich danke Ihnen für all die Anstrengungen, die Sie Unternehmen, um unsere Schüler hier zu unterstützen.
Bald werde ich Ihnen ein paar Fotos von den Schülern schicken können.

Mit Gebetswünschen

SR. Sudeepa

INFOBRIEFE 2018
INFOBRIEF 2-2018 PDF
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INFOBRIEF 2-2018

- Projekt „Culture meets Human rigths for Girls an Women“ – „Kultur trifft Menschenrechte für Mädchen und Frauen“
- AIDS Beratung von jungen Schülerinnen und Schülern in Patna
- Masterstudiengang SOCIAL WORK in Hazaribag
- Neue Klassenräume in der St. Robertsschool feierlich eingeweiht
- Der Vorstand stellt sich vor
- Geplante LUCY Projektstrukturreise
- Geplante LUCY-Fördererreise im November 2019
- Flohmarkt im Campus Christophorus Jugendwerk

INFOBRIEF 1-2018 PDF
INFOBRIEF 1-2018 PDF

INFOBRIEF 1-2018

- Berichte über die Projektreise Februar 2018
- Mit Sister Mary James unterwegs
- Sister Britto und die AIDS-Kinder
- Besuch bei Sister Luzia und Sister Edith
- Holi in Delhi
- Infos über Indien aus dem Buch: "Indiens verdrängte Wahrheit"

INFOBRIEFE 2017
INFOBRIEF 2-2017 PDF
INFOBRIEF 2-2017 PDF

INFOBRIEF 2-2017

- Bericht der ECU-Herbstakademie
- Vorstellung von Aktionen, Projekten und Spendern
- Christenverfolgung in Indien
- Neu gestalteter Innenteil - Infoflyer und Formular
- Infos und Termine
- In Indien - Augenblicke von Projektteilnehmenden

INFOBRIEF 1-2017

Es gibt ihn immer noch als gedruckte Version, die auf dem Postweg zu Ihnen kommt. Mittlerweile können wir auch die digitale Version als PDF-Datei zum downloaden oder onlinelesen anbieten.

Um Druckkosten zu sparen wäre es schön, wenn viele INFOBRIEF Interessierte sich für die digitale Version entscheiden würden.
Hier auf der Homepage und analog im gedruckten INFOBRIEF finden Sie ein Formular mit den Auswahlmöglichkeiten.

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